Ich hatte leider kein Bougierrohr von Berner mehr, also zur Tante Luise…
„Leider“ ist das Bougierrohr von der Tante schön zusammengefaltet und damit geknickt.
Ok – beim großen Durchmesser ging es mit der Kati relativ einfach – ohne Kati (eine Kabeleinzugshilfe aus Glasfaser) – keine Chance.
Der kleine Durchmesser jedoch war zu dünn für die Kati – also Talkum, Spritze, heisses Wasser, massiven Draht und fluchen in 3 Fremdsprachen……
Die ganzen Leitungen in ein/mehrere Bougierrohre zu verfrachten ist mit das Zeitaufwendigste am ganzen Kabelbaumbau.
Wie macht man das am besten?
Solange das Bougierrohr nicht geknickt ist und der Durchmesser groß genug ist, das mindestens noch eine Leitung mehr reinpassen würde – ist das gar kein großes Thema….
Aber – grade am Mopped – will man ja schlank und getreu nach dem Motto „weniger ist mehr“ zu Werke gehen.
Die Bougierrohre habe ich erstmal mit einem massiven Draht und etwas Wärme die gröbsten Knicke befreit.
(Eine Spritze mit heissem Wasser wirkt da Wunder.)
Danach wie selbstgemachte Spaghetti zum trockenen aufgehängt und die Zeit genutzt, die Kabel zu reinigen (auch bei neuen kein unnützer Schritt)
Die Kabel mit Talkum oder Babypuder benetzen
Entweder mit Malerkrepp (isolierband funktioniert nicht – das geht auf und verteilt Kleber auf Kabel und in die Hülle) den Kabelstrang am Draht befestigen und durchziehen
Oder nach der „Gummi durch die Trainingshose ziehen“ Methode die Kabel ins Rohr stecken, das Rohr und die darin befindlichen Kabeleinde mit der linken Hand festhalten und mit der rechten das Bougierrohr nach rechts mit festem Griff abstreifen.
Je nachdem – wie weit man schon ist – entweder am Ende des Bougierrohrs, oder 10 Zentimeter „später“ nur noch mit der rechten Hand zupacken und links loslassen.
„So“ dehnt man das Bougierrohr etwas und es geht auch nur in Zentimeterschritten vorwärts, man sollte nicht verzagen, wenn beim loslassen des rechten Klammergriffs die Kabel wieder etwas aus dem Rohr verschwinden – das wird schon.
Sinngemäß gilt der Tipp bei Linkshändern genau andersherum.
Hin und wieder das Konstrukt in Peitschenartigen Bewegungen enstpannen und auch beiden Händen eine Verschnaufpause gönnen, es wird grade rechts gerne mal etwas warm um die Fingerkuppe von Zeigefinger und Daumen.
Nachdem „alles“ passt Ventile einstellen Ölwechseln und uffe Bahn…
Die Nenndrehzahl wurde trotz 18/24 Untersetzung erreicht, alles im Lot und wieder runter Richtung Heimat
So war der Plan – der man(n) ahnt es – vereitelt wurde…
Beim Ausrollen auf einmal übelstes Gerüttel unter dem Tank. Nachdem ich angehalten habe und eine Blick auf den Motor machte, sah ich es – die obere Motorhaltermutter vibrierte trotz Stopmutter fröhlich vor sich hin…
Von nun an gings Bergab 😉 Und die Kiste rollte per Pedes Richtung Heimat…
Lange Rede kurzer Sinn – die obere Schraube war locker und mit einer neuen Stopmutter und Schraubenkleber „dachte“ ich – „passt scho…“
Tja – die untere Schraube konnte ich aber mehr als 10 Umdrehungen reindrehen, wurde dabei aber nicht schwergängiger – also auf der anderen Seite nachgesehen, ob sich die Aufgeschweißte Mutter mitdreht und siehe da – man sah nix.
Die Schraube drehte sich am anderen Ende gar nicht ;-(
Schraube also rausgezogen und voila – 1a abgebrochen…
Ergo:
Alles raus, was keine Miete zahlt und umrüsten auf M10 in 8.8
Der Rahmen und die Schwinge bekommen eine neue Farbe, denn die haben leider beide bei der Aktion etwas gelitten.
Wie gewohnt, schon wieder keine Pulverbeschichtung, sondern aus der Dose – passt die Farbe, gehts in der Winterpause zum Beschichter, passt Sie nicht – gibts wieder schwarz.
2becontinued…
Mopped komplett zerlegt und den Schraubenrest mit der Wasserrohrzange millimeterweise zuerst rausgedreht, um zu merken – die ist nicht am sondern kurz vor nach dem Gewinde abgebrochen…
Also mit einem Sägeseil zwischen Rahmen und Motor den Schraubenstumpf durchgesägt und sich das dilemma genau angesehen…
Herr 你真是畜生不如!hat da wohl eine Gehäusehälfte mal von innen und danach etwas aussermittig von aussen ein Stücken nach innen gebohrt und dort einen kleinen Grat hinterlassen.
Merke China Alu vs. Japanstahl da gibt der japaner klein bei?
Anders – obwohl das schon sehr obskur ist – kann ich es mir nicht erklären. Man sieht keine Lunker in beiden Schraubenhäften, aber deutliche Schleifspuren….
Anyway – Motor zerlegt und beide Bohrungen aufgerieben, neu abgedichtet und wieder montiert.
Beim nächsten Neumotor passiert mir das nicht nochmal….
Wobei das mit dem nächsten Neumotor so eine Sache ist:
Hinterrad Bereifung 129/90-10
Kettenrad 24 Zähne
Kettenritzel 18 Zähne
also in jedem Bereich, das maximal mögliche und trotzdem dreht der Hobel im letzten Gang aus.
Das 24er Kettenrad ist aber zu klein für die Schwinge, also 26er Rad kaufen und montieren, echte 100 wird Sie dann immer noch laufen 😉
Und auch hier wieder der Zusatz:
Die folgenden Bilder zeigen ein nichtfahrtüchtiges Mopped!
Speziell das folgende Bild zeigt einen gefährlich verlegten Bremsschlauch, den andere „Umbauer“ ähnlich waghalsig montiert haben, jedoch mit dem Gerät fahren.
sitzt passt wackelt nicht und hat kein Spiel
„Natürlich“ nicht „wirklich“ fertig und nicht ohne ein paar Kompromisse.
Die „guten“ Kawasaki Bremsscheibenschrauben mußten leider raus, die Schraubenköpfe waren 1mm zu hoch.
(jetzt sind erstmal die Chinesischen Schrauben wieder dran)
Die Länge der Distanzstücke zwischen Schwinge und Nabe habe ich ausgemessen und erstmal mit U Scheiben und vorhandenen Distanzscheiben zusammengesteckt.
Dadurch, dass die Nabe auf jeder Seite einen Kragen hat, ging das sehr einigermaßen leicht – wenn die Distanzen aber mal aus einem Stück sind – wird die Montage etwas schwerer – denn die letzten 3 mm habe ich nur über den Umweg, mit einer Pinzette (die kleine Spitzzange war schon zu breit) über die Radachse zu schieben, während die Achse schon fast in der Schwinge war.
Die Ansicht von der anderen Seite …
Kettensägenmassaker
„Nomen est Omen“ mit dem 28er Blatt und dem Stuhl sieht das schon eher nach einer umgebauten Kettensäge, als nach einem Mopped aus….
Wenn alles mit Schraubenfest zusammen montiert ist, könnte ich glatt dem Motor anwerfen, 1 Gang rein und solange drehen, bis der Stuhl zersägt ist 😉
(Mach ich natürlich nicht – aber bei dem Anblick und weil es „endlich“ passt kann man schonmal auf dumme Gedanken kommen)
Jetzt noch die Bremsleitungen bestellt, die Distanzen drehen und der Tüv Termin kann kommen 😉
An dieser Stelle nochmal ein großes Lob an Dirk Blohm von Hotshotmonkeys.
Wer sich alles bis jetzt durchgelesen hat, wunder sich bestimmt – warum denn da Heidenaus drauf sind.
Die lagen halt samt Felgen noch herum und so oft, wie ich das Rad gewechselt habe, da darfs auch der alte Satz ssein. Die Mittelrille ist übrigens ideal geeignet um mit einem Laser die Fahrzeugmitte zu treffen. (Naja Mitte eher nicht – spurtreue passt besser).
Dank der vielen Montagen kommt ich jetzt auf knappe 20 minuten für die Hinterrad de und remontage.
(Wenn man weiß wie es geht, gehts schnell)
Nachdem der Scheibenbremsenumbau bis jetzt relativ einfach war, dachte ich – mal eben schnell den Hobel hochgebockt, Nabenwechsel und nochmal die Bremse entlüften – ab zur Probefahrt…
* Denkste 😉
Der Bremsankerzapfen der Faddybikeschwinge passt nicht zum Bremszangenhalter
Bei der Nabe waren kein Distanzen dabei
Die Monkeynabe ist viel zu schmal für eine PBR
Die Bremszange passt nicht über Scheibe
Zu 1:
20 gramm Feilenfett – ruckzuck sind 2 mm weg 😉
Zu 2:
Naja – die Distanzen von der Trommelnabe liegen ja noch griffbereit, aber was ist das?
Der Simmering hat ein ganz anderes Mass – das gleiche wie vom Vorderrad – ein Griff in die Kiste – zumindestens die beiden Durchmesser passen 😉 – wie es mit der länge aussieht….
Zu 3:
Bilder sagen mehr als Worte…. (wobei die folgenden Bilder von einem nicht fahrfähigen und nicht so zum Fahrbetrieb gedachten Mopped stammen!)
Aber mein Ziel in diesem Blog ist ja auch – zeige (sofern dokumentiert, die Wege zum Ziel)
Monkey Nabe in PBRAbstand Kettenradschraube zur Schwinge
Grübel 15 mm? Da gibts doch bei den „üblichen Verdächtigen“ etwas….
Kettenraddistanz 15 mm für Monkeynabe
Das wäre „theoretisch“ geklärt… – wobei ich mir die Frage stelle – wie muß eine Monkeynabe in einer Monkey aussehen, wenn man da „mal eben“ 15mm zusätzliche Breite (oder geht der Adapter über das Distanzstück) drüber passen? 😉
Zu 4:
Die Bremszange passt überhaupt nicht über die Scheibe, wenn eine 3.5 “ Felge montiert wird.
knapp daneben ist auch vorbei
Spontane Idee – ein Distanzstück zwischen Nabe und Felgenadapter – bzw. zwei symetrische Felgenadapter….
Da ich weder noch in der Nähe hatte, kurzerhand das Mass des Felgenadapters genommen und den Abstand mittels 4 passenden M8 Muttern simuliert.
Nur zum Test - nicht nachmachen!
Siehe da…
Mit Trick 17 passt die Bremszange nun auch wenn eine Felge montiert ist.
Voila würde passen
Ich wollte es ja oben nicht vorwegnehmen, offensichtlich kann man mit einigen Tricks und diversen sogar käuflichen Adaptern das ganze zumindestens theoretisch zusammenkriegen – jedoch war das (wenn überhaupt) nur die halbe Miete – denn Ziel des ganzen muss sein – sowohl die Felge, als auch die Kette müssen mit ihrem jeweiligen Gegenpart in einer flucht stehen.
Da bei der PBR ja eh alles „anders“ ist muß ich die originalen Felgen – die unterschiedlich breit sind – erstmal messen.
Fakt ist – anstatt an der Verbindung Nabe zu Bremscheibe (denn da fehlen die 15 mm) mit einem Adaper zu arbeiten, werde ich mal nachhaken, ob derjenige der die „Hintere Alu Radnabe mit Scheibenbremsaufnahme, inklusive Radlager – Made in Germany!“ vertreibt /herstellt nicht schonmal eine Nabe für die PBR gemacht hat oder machen würde.
Nachtrag – würde er (Herr Blohm – nicht der von Blohm & Voss, sondern der von der Heissschusswaffen Werft) machen 😉 /Nachtrag
Die Nabe für die Monkey kostet ~160€ – da will ich keine experimente, wenn das Rad schon jemand erfunden und getestet hat.
Was lernen „wir“ daraus? – Wer „billig“ kauft, kauft zweimal – aber das wußte ich ja vorher und wollte das endlich mal in die Hand nehmen und bin froh, dass ich nicht beim Takegawa Scheibenbremskit mit gedämpftem Kettenblatt probiert habe – mal eben ~924€. – Da hätte ich mich geärgert 😉
Obwohl der Gedanke, von einem gedämpften Kettenrad auf ein starres zu wechseln – mir immer noch nicht wirklich behagt.
Vielleicht besorge ich mir nochmal eine „original“ Trommelbremsnabe … 😉
Apropos „original“ – etwas im Keller gestöbert – voila da liegen Sie ja die werkseitigen Distanzstücke.
(Die vorher montierten sind ja Homebrew wegen der symetrisch identischen Felge)
Die PBR Nabe mit den PBR Distanzen
Alles schön miteinander verschraubt, an 3 Stellen Mass abgenommen – passt.
Die provisorisch montierte Rad-Naben Kombination wieder raus und auch da den Abstand zwischen Aussenseite und Felgenaufnahme gemessen – voila – da sind Sie wieder, meine fehlenden 15 mm ;-)#
Immer frei nach dem Motto, wer nicht viel Mist mist Mist 😉 Apropos provisorisch, das oben verwandte Plexilineal hab ich nur für das Photo genommen, in echt hab ich mit einem Stahllineal gemessen – aber das gab (außer identischen Massen) nur „Blitzer“ auf dem Bild.
Weiter gehts…
Man(n) nehme 3 passende Muttern unterfüttere damit das gewünschte Mass und montiere das provisorisch und fragt sich schon mal profilaktisch, obs dass den schon gewesen ist…
(ok im Hinterkopf weiß man ja eh – da kommt noch der Mittenausgleich wegen der G’Craft Felge dazu)
Pfusch am Bau - nur zur Probe! Keinesfalls nachmachen!
Jaja – ich weiß es – aber ich will ja nur spielen, nicht beissen…
Nur mal nebenbei in den Raum geworfen, es ist ja klar – dass ich die Scheibe eh getauscht hätte, es wird aber auch den einen oder anderen geben, der die Anlage so montiert und fährt – die Schrauben waren nicht mal Handfest angezogen…
Die Bremsscheibe ist übrigens via Kontermuttern gerade auf der Nabe montiert – die Kette stellt das Rad schief.
Kette? ging die jetzt so einfach drauf, wie gestern?
Nooop 😉
eine geht nicht - eine will nicht rein
OK – „vorher“ konnte ich ja die Nabe auf der Achse verschieben, das geht jetzt natürlich nicht mehr (das war ja auch das Ziel der Massnahme) naja – wer Minis hat, hat immer Ideen und Lösungen 😉
Die Kette passt nicht über die Schraubenköpfe – also einen rausgeschraubt – Kette hochhalten, das Rad drehen und dann die Kette aufs Blatt legen – einfach 😉
(Wenn man nicht so einen Dampfhammer hätte, gäbe es ja ein Kettenschloss an der Kette – so wirds wahrscheinlich auf die demontage des Ritzels rauslaufen – denn ganz nach an den hinteren Anschlag gezogen – hatte ich die ja auch rausgedreht)
Fakt ist – wenn das mal alles so zusammen ist, wie es zusammen gehört und da nur ein kaputter Schlauch sein sollte, tausch ich lieber gleich alles mitsamt Bremsbelägen und Kette 😉
Da der Keller gerade nicht benutzbar ist und der Hobel draussen bei 2° steht – habe ich für heute fertig.
Die Bremsleitung ist natürlich auch zu lang 😉
Aber da eh eine Stahlflexleitung vorgesehen ist – macht das (außer das alles mal wieder länger dauert) nix.
[Nachtrag1:]Mit der Stahlflexleitung war die hintere Bremse viel zu giftig, daher Rückbau auf „Gummi“.
Da die vordere Bremse auch eine Leitung aus der Massfertigung braucht, warte ich erstmal ab, bis alles nicht nur grob sondern bis ins Detail zusammenpasst und bestelle gleich beide auf einmal.
Das „Problem“ ist nur, im Mai muß alles für den Tüv fertig sein.
Zuerst wollte ich ja einen Hydraulischen Bremslichtschalter montieren, von der Idee habe ich mich aber schon verabschiedet.
[Nachtrag2:]Es ist ein hydraulischer Schalter geworden…
Der Rahmenunterzug ist im Weg und ich hab die hässliche Technik lieber versteckt als offen.
Lange Rede, kurzer Sinn – jetzt ist erstmal die Radnabe dran, dann sieht man auch wie die Leitung schlussendlich am besten verlegt wird und wie lange die Leitung sein muss.
„ich war es leid“ – entweder kann ich den Hobel nicht schieben, weil die Bremse schleift oder bei einer „richtigen“ Bremsung hab ich ewig viel Spiel im Bremspedal.
Also zum Jahrestag mal wieder in die Tasche gegriffen und die Bremse aktualisiert.
Weil ich von der Idee mit der hinteren Scheibenbremse nicht ganz begeistert bin auch erstmal beim Herrn Chingchangchong zugegriffen. Der erste Eindruck:
naja 😉
...aber nur auf den ersten....
Der zweite (der erste genaue Blick)
ganz schön und ganz schön knapp
last but not least, mit dem dritten sieht man besser….
Der Bremsklotz wird vom Bremszangenhalter behindert
Einsatz in Mainhattan für Kollege Schraubstock & Feilenfett 😉
8mm weniger und die Bremsklötze sind freigängig
Detailansicht
„Wenn man bedenkt, das die Teile „normal“ unbearbeitet auf der Gasse benutzt werden und der „Bock“ für jeden erkennbar ist – da werden wohl noch ein paar richtige Detailblicke nötig, bevor ich die verbaue 🙁
Was mir noch „negativ“ aufgefallen ist – der Bremssattel hat keine Revisionöffnung die man eigentlich braucht, um schnell die Belagstärke zu prüfen – sondern die auch zum Blockieren der Bremsbeläge beim Radwechsel nett gewesen wäre…..
Der Abstand zwischen Auspuff und der Leitung zum Bremsreservoir ist zu knapp
Interessant ist das ich den beigelegten Bremspumpenhalter (und 3! U Scheiben – also 2,3 mm) als Distanz brauche, um die Bremspumpe und das Bremspedal mittig zu bekommen.
Apropos „nett“ – der Faddybike Auspuff und die MAC Fussrastenanlage mögen sich nicht.
(Genau die Vorahnung hatte ich doch bei der erstmontage schon)
Da sowohl die vorher montierte untenliegende Anlage, als auch die Faddybike Variante nicht wirklich zu der Fussrastenanlage passen, frage ich mich – welche passt denn?
Siehe Eine neue Schraube… Frage 4
Anyway – was nicht passt, wird passend gemacht.
Ansicht Bremspumpe und Fussrastenanlage von hintenDistanzsplatte grob zusammengeschnitzt
Fussrastenhalter dran….
Die Platte gleicht den asymetrischen Rahmen aus. (Der "knick" ist nur auf der rechten Seite)
Jetzt sind die Fussrasten auch symetrisch identisch – der Knick im Rahmen (durch den auch die beiden Felgenhälften unterschiedlich tief sein müssen) ist ja nur auf der rechten Seite.
Da die Fussrasten „normal“ am Motor befestigt sind, wird der Abstand erst mit der am Rahmen befestigten Anlage (von oben) asymetrisch.
Ob der Ausgleich nun auch für einen ausreichenden Abstand vom Auspuff zur Bremsreservoirleitung reicht?….
„Natürlich“ wird durch den Umbau auf die Scheibenbremse auch eine neue Hinterradfelge notwendig – der durch den asymetrischen Rahmen nötige Versatz kann jetzt nicht mehr in der Nabe ausgegelichen werden, sondern muß wieder über unterschiedliche Felgenhälften geschehen.
2becontinued….
Nachtrag:
ungekürzt und ungeschnitten
Der Abstand zum Auspuff sollte reichen 😉
Jetzt nur noch mal eben schnell mit der Feile 2 mm vom Bremshebel abnehmen und die Verbindung kürzen…
Der Gabelkopf passt nun über den Bremshebel, noch mal Mass nehmen, wo gesägt werden soll….
… Bremse kurz entlüftet, Fussraste montiert und „trocken“ Probegebremst
Super leichtgängig
keine verwindung mehr weil die Kräfte nun innerhalb der Fussrastenanlage bleiben 😉
Monkey Bremspumpe montiert
Voila – der Bauabschnitt ist fertig, ging ja „einfach“
Nachdem ich den Kurzhub Gasgriff von R-Design kritisch angeschaut und trotzdem unbearbeitet montiert habe, hat er genau an der Vermuteten Stelle nachgegeben.
Man achte auf die kleine Madenschraube, die als Endanschlag dienen soll
Der Endanschlag besteht nur aus einer M3 Madenschraube, die dem Gasgriff im geschlossenen Zustand als Widerlager dienen soll.
Da der Gasgriff selbst aus PE besteht und die Auflagefläche der Madenschraube sehr ungünstig positioniert ist, hat sich das PE innerhalb eines Jahres so verformt, dass der Gassgriff ein Fall für die große Runde Ablage unterm Tisch geworden ist.
(Man kann jetzt auch falsch herum Gasgeben)
Weil die „Winterpause“ immer gerne für Feinmechanische Arbeiten aller Art genutzt wird und der Gasgriff ansonsten nicht nur gut aussieht, sondern auch leicht und leichtgängig ist – mußte ein neuer her und diesmal auch vor der Montage auf den OP-Tisch 😉
jetzt mit "richtigem" Endanschlag
Belgischer Gasgriff Made in Taiwan reworked in West-Germany.
Zuerst mal nur „provisorisch“ – der Bowdenzug muß ja auch noch Platz haben.
Nachtrag 06/2017
Ich habe das Teil nochmal umändern müssen – die vorherige PE Füllung hat sich langsam aber stetig in Ihre Einzelatome zersetzt.
Jetzt ist das „Messing Innenleben“ einer Dosenklemme, deren ehemalige Unterseite (die Seite gegenüber dem Gewinde) weggefeilt wurde, an dessen Stelle gelandet. Lustig ist die Tatsache, das sowohl das äußeren Masse als auch das Loch für die Leitung – in dem nun der Gaszug läuft – als auch das bereits vorhandene M3 Gewinde haargenau für diesen Einsatzzweck erdacht scheinen 😉
Mal sehen wie lange es nun hält – bzw. was jetzt nachgibt.
Ps: De M3 Madenschraube für diesen „Umbau“ am besten von innen einschrauben – geht einfacher und mit weniger Spiel.
Bei vielen / den meisten Projekten sieht es doch so aus:
Nachdem man es gestemmt hat, weiß man – ob es funktioniert oder nicht.
Der Lifan 150 ist ansich eine nette Basis, jedoch gibt es – bedingt durch die vielen Spezialitäten – kaum passende Teile, wenn etwas geändert werden soll und geändert werden muß einiges…
Das da normale Schrauben in den Ölkühleranschlüssen verbaut sind – geschenkt – wer es weiß.
Aber, das da nur äußere Ventilfedern aus bekannt weichem Material drin sind, das wissen nur „kenner“ – und deshalb – wer das Motörchen kaufen will – nicht in der Bucht, sondern bei einem Händler zugreifen, der einem nicht nur mit Rat sondern auch mit passendem Zubehör helfen kann.
Nach den ganzen Änderungen, die das Mopped und der Erbauer erfahren hat – würde ich es nicht wieder machen.
Kaum denkt, man – alles passt nun – steht man vor dem „Scherbenhaufen“ 😉
Der Bowdenzughalter für die Kupplung ist ja schon etwas besonderes und man hat schon seine liebe Not mit der „Konstruktion“.
„Glücklicherweise“ ist mir – nachdem ich einen passenden Kupplungszug geschnitzt hatte – der Hobel umgefallen und die Kupplungsarmatur war ein Fall für die große runde Ablage 😉
Lange Rede, kurzer Sinn – mit dem CNC Hebelset bei Maseco und der benötigten Handhebel Einstellschraube M8*1.25 (beides am besten online bestellen) – die „jungs“ von Polo kennen nur Bikes mit hydraulischer Kupplung – passt dann wieder der „original“ Kupplungszug, den man für einen „normalen“ Motor mit hinterer Kupplung braucht.
Aber – das dann der Ölwechsel bzw. das nachfüllen desselben wieder eine ganz heisse Nummer wird – daran hätte der Konstrukteur denken können, als er den originalen Takegawa Deckel neben sich liegen hatte.
Also wird mal wieder aus der Not eine Tugend gemacht und das Motorgehäuse bekommt ein zusätzliches Loch oben in eines der beiden Gehäuse. Mehr dazu später.
Jetzt ist erstmal der Elektrick Trickser gefragt, denn werkseitig hat der Motor nicht nur den Daytona Style Kupplungsdeckel, sondern auch eine kleine Lima ;-(
Kaum zerlegt man sein Mopped mal und schaut nach dem rechten – merkt man:
„A Bikers Work is never done…“
Ein neuer Ansauggummi
Ich kann nur jedem, der einen Keihin PE 24/26 oder 28er Vergaser mit rundem Anschluß und einen Kitaco/ Takegawa Adaptergummi benutzt einen guten Rat mitgeben:
Wenn Ihr diese Kombination – speziell die größeren schwereren vergaser in verbindung mit einem K&N Luftfilter verbaut – sorgt dafür, dass der Vergaser/Luftfilter ein zusätzliche Halterung bekommt.
Hängt der ganze Kram alleine an dem Vergasergummi – und schwingt fröhlich bei jeder Kurbelwellenumdrehung freundlich mit – ist der Gummi nach einigen 100 Kilometern durchgegeigt.
Dagegen hilft nur – den Vergaser ordentlich zu befestigen – alles andere kann den Motor zerstören.
Wer nach dem Motto „No Risk – No Fun“ agiert – sollte einmal im Monat mit Startpilot auf den Ansauger sprühen und falls der Motor dann kurzzeitig höher dreht – den Gummi wechseln.
Da hilft auch kein Jammern, dass die China Gummis nix halten Kitako & Takegawa produzieren afaik in Japan
Dieser „Blog“ handelt vom mehr oder weniger steinigen Weg, wie aus einer handelsüblichen Skyteam PBR 50 ein Pocket Rocket wurde.
Wie bei einer Forschungsreise bei der nur das grobe Ziel und die Richtung bekannt ist – gab (und wird es wohl auch weiter geben) auch Niederschläge; Umbauten in die falsche Richtung oder Veränderungen die von vorherigen Änderungen an anderer Stelle bedingt geschehen mußten oder diese abgelöst haben und man „auf deutsch“ Geld versenkt hat.
Auf der Suche nach Informationen bin ich vorher auf vielen Stellen und Seiten gelandet und mehr oder weniger ist das persönlich gemachte Fazit:
Es wird nix umgebaut, nur drangeschraubt
Die Umbauer teilen Ihre Erfahrungen nicht
Die meisten Umbauten sind Auftragsarbeiten der Besitzer, bei denen nur zählt wer es gemacht hat (weil man selber keine Ahnung / oder Zeit hat?)
Was dieses Blog nicht sein soll:
Schema F, alles aus dem Regal gezogen und drangeschraubt.
(Bold on performance out of the shelf)
Den alleinigen Heilsbringen Weg zu zeigen, wie es gemacht werden muß
Wer mit dem Gedanken spielt – ähnliches zu machen – der kann aus den gemachten Erfahrungen lernen.